Am vergangenen Dienstag erhielt unser Team die exklusive Gelegenheit, das Werk von Mercedes-AMG in Affalterbach zu besichtigen und einen detaillierten Einblick in die Herstellung der High-Performance-Motoren zu gewinnen.
Die Führung startete im Showroom des AMG-Geländes, wo die Unternehmensgeschichte von den Anfängen über prägende Meilensteine bis zur heutigen Position als High-Performance-Marke vorgestellt wurde. Bereits im Eingangsbereich fiel ein ausgestellter Motor ins Auge, der sinnbildlich für die technische Leistungsfähigkeit und Ingenieurskompetenz von Mercedes-AMG steht.
Ergänzt wurde die Ausstellung durch Pokale, Motoren, Fahrzeugkomponenten sowie eine vielfältige Auswahl besonderer Fahrzeuge – darunter historische Modelle und nicht mehr produzierte Baureihen.
Im Anschluss führte die Tour in die Produktionsstätte. Eine Dokumentationswand vermittelt einen Überblick über die Entwicklung der Motoren – von den ersten Konstruktionen bis zu aktuellen Konzepten – und zeigt zentrale technische Meilensteine. Besonders auffällig war die personelle Kontinuität: Einige der heutigen Fachkräfte wurden noch von den ersten Motorenbauern bei AMG ausgebildet und arbeiten weiterhin im Unternehmen.
Ein zentraler Teil der Führung widmete sich der Fertigung der Achtzylindermotoren. Jeder Motor wird von einer einzelnen Fachkraft nach dem Prinzip „One Man, One Engine“ montiert. Vier Varianten werden über einen strukturierten Produktionsprozess hergestellt, bei dem jede Station die erforderlichen Bauteile und Werkzeuge bereitstellt. Die Qualität jedes Motors wird kontinuierlich überprüft. Eine Montage dauert bis zu vier Stunden. Nach Abschluss wird eine Plakette mit dem Namen des verantwortlichen Monteurs am Motor angebracht.
Die Fertigung der Vierzylindermotoren erfolgt nach einem ähnlichen Prinzip, ist jedoch stärker automatisiert, wodurch die Montagezeit auf etwa drei Stunden verkürzt wird. Auch hier wird jeder Motor mit einer Plakette versehen, die den verantwortlichen Monteur ausweist.
In der Produktionshalle für Zwölfzylindermotoren ist jeweils ein einzelner Mitarbeiter für den Zusammenbau dieser Motoren verantwortlich. Hier werden Konstruktion, Fertigungsprozess und besondere Anforderungen dieser Motoren umgesetzt.
Abschließend werden die Motorenbau-Plaketten ausgestellt, die alle aktuell im Werk tätigen Motorenbauer repräsentieren. Auch Plaketten der exklusiven Black Series Modelle sind Teil der Ausstellung, wodurch die historische Entwicklung und die handwerkliche Präzision bei AMG nachvollziehbar wird.
Die Kube GmbH bedankt sich bei Mercedes-AMG für die ausführliche Führung und die interessanten Einblicke in die Motorenproduktion. Für unser Team war es eine tolle Gelegenheit, sich neben den spannenden Informationen zur Unternehmenshistorie und den Fertigungsprozessen auch gleichzeitig innerhalb des Teams auszutauschen und den Teamspirit zu fördern.
Eindrücke unserer Mitarbeiter
„Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der Motorenmanufaktur – interessant, unterhaltsam, lehrreich!“ – Monika Stahl, Personalreferentin
„Am Dienstag hatten wir die Gelegenheit, das AMG-Werksgelände zu besichtigen und erhielten eine Führung durch die Motorenmontage. Besonders beeindruckt hat mich die Hingabe und Präzision, mit der jeder Motor nach dem Prinzip „One Man, One Engine“ gefertigt wird.“ – José Imeri, Werkstudent CAE-Berechnung